Ammoniak als Brennstoff für die maritime Energiewende
Ammoniak lässt sich nur schwer verdampfen und entzünden. Es brennt langsam, ist korrosiv und hochgiftig. Warum und wie soll diese Flüssigkeit dennoch einen bedeutenden Beitrag zur maritimen Energiewende leisten? Welche Vorteile bietet sie – und wie lassen sich die Risiken beherrschen?
Ammoniak lässt sich nur schwer verdampfen und entzünden. Es brennt langsam, ist korrosiv und hochgiftig. Warum und wie soll diese Flüssigkeit dennoch einen bedeutenden Beitrag zur maritimen Energiewende leisten? Welche Vorteile bietet sie – und wie lassen sich die Risiken beherrschen?
Das Projekt AWAMO will sowohl der Fachwelt als auch der Gesellschaft Antworten auf diese Fragen geben. Im Fokus steht der Vergleich von Ammoniak und daraus extrahiertem Wasserstoff als Schiffskraftstoffe mit anderen alternativen Energiequellen für die Küstenschifffahrt.
Darüber hinaus untersucht AWAMO den Einsatz von Ammoniak und Wasserstoff in einem großdimensionierten mittelschnell laufenden Viertakt-Forschungsmotor mit extrem hohem Hub-/Bohrungsverhältnis. Ziel ist es, durch die gezielte Gestaltung günstiger Verbrennungsbedingungen ein besseres Verständnis darüber zu gewinnen, wie eine saubere und effiziente Ammoniak-Verbrennung erreicht werden kann.
Sprechende (1)

Michael Thiemke
InnoNord! Hochschule Flensburg